Imago* oder das neue Jahresthema

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Neulich formulierte jemand, dass wir als Gesellschaft kurz vor den Presswehen stünden – das fand ich sehr spannend. Denn genau diese Minuten vorher – wenn man noch nicht pressen darf, keinen Bock mehr auf den ganzen Sch… hat und eigentlich aufstehen und gehen möchte- sind die am schwierigsten auszuhaltenden. Und ja, so geht es mir auch. Eines der hermetischen Gesetze lautet: „Wie oben so unten.“ (und ebenso wie innen so außen). Wenn also die Gesellschaft mitten im Umbruch steckt, so doch auch jeder Einzelne von uns. Da kann man sich wehren, soviel man will, oder sich dem Fluß hingeben. Meist blockieren wir Menschen jedoch. Weil Veränderungen Angst machen, weil wir kein Vertrauen haben in uns oder in das Ganze, weil wir einige innere Themen in die Ecke geschoben haben, die aber gerade bei solchen Prozessen angeschaut werden wollen #Prozessarbeit.

Unterschiedliche Menschen und Kulturen werden diesen Prozeß unterschiedlich beschreiben: für die einen ist es eine Neugeburt oder sich neu zu erfinden, für andere der Phönix aus der Asche, für mich der ständige natürliche Kreislauf aus Werden und Vergehen. Damit aber etwas Neues werden kann, muss etwas Altes sterben – und das macht ne Menge Krach und Angst, erzeugt Trauer und Drama und läßt einen mächtig schlecht schlafen.

*Wußtet Ihr, dass Schmetterlingslarven, die sich verpuppen, sozusagen von ihren eigenen Enzymen aufgefressen werden? Nur die wichtigsten DNA-Stränge bleiben zurück, damit der Schmetterling (genannt Imago) entstehen kann.

Warum sollte es uns Menschen also anders gehen? Ich hab natürlich auch gefressen wie so eine Raupe *grins* , leider. Aber glücklicherweise fressen mich meine eigenen Enzyme nicht auf. So wie für die Schmetterlingspuppe der Kokon wichtig ist, zur Abschirmung des Prozesses vor der Außenwelt (Fressfeinde), so habe ich das letzte Jahr für mich und meine Entwicklung empfunden. Und nicht nur ich, in meiner Umgebung fanden sich viele, die 2020 ebenfalls nur ein Thema hatten: ABGRENZUNG. Jeder möge hier für sich selbst ausmachen, wo und wie das für ihn zutraf. Als Tarotkarte für 2020 zeigt „Der Herrscher“ letztlich genau das: lege die Grenzen Deines Reiches fest, schaffe Deine eigenen Strukturen.

Für 2021 liegt dann entsprechend die Karte „Der Hierophant“ (der Hohepriester) vor mir. 5er Karten stehen im allgemeinen für Chaos, Durcheinander, Kämpfe und erst in der höheren Schwingungsebene für Teamwork und Miteinander. Der Hohepriester weist also einerseits daraufhin, dass wir trotz Chaos um uns herum Ur-Vertrauen in das Universum und damit in uns haben dürfen, andererseits liegen zu seinen Füßen die Schlüssel des höheren Wissens. Damit ist keine Stufe gemeint, die man mit dem Verstand erreichen kann. Schon Einstein stellte fest, dass wir nur einen Bruchteil unseres Hirns nutzen. Eventuell läßt sich „der Rest“ nicht mit dem Verstand aktivieren? Vielleicht geht es darum, damit andere Dimensionen „zu beg-reif-en“ – und vor allem, sie zu nutzen. Also nicht nur auf Zu-Fälle zu warten, sondern sich sehr offen zu halten und die Kommunikation zu suchen mit Energien, die unser Verstand niemals erfassen kann und das Ego schonmal gar nicht.

Frühere Kulturen nannten das Magie – bis die technische Revolution dazu führte, auszuradieren, was (noch) nicht technisch nachweisbar war/ist. Anhängende negative Energien zum Beispiel. Kennt Ihr das? : Völlig grundlos überkommt Euch eine dunkle miese Stimmung, obwohl den ganzen Tag alles ok war. Es muss nicht sein, kann aber daran liegen, dass ein Mensch, der mit Euch eng verbunden ist, in einer depressiven Stimmung steckt und damit auch seine Energie auf Euch überträgt. Entfernung spielt dabei keine Rolle. Und so, wie man diese Energie entfernen, sich reinigen kann, ist es eben auch möglich, entsprechend gewünschte Energien anzuziehen oder auszusenden. Eigentlich tun wir das die ganze Zeit, nur eben unbewußt. 2021 ist dazu da, das auf die bewußte Ebene zu holen, also sein Bewusstsein dafür zu öffnen, dass man selbst alle Werkzeuge (energetisch) besitzt, um so zu leben, wie man das möchte. Wohlgemerkt, es geht nur um eine Bewußtseins-Öffnung bzw sich die Nutzung bewußt zu machen. Um Entscheidungen und sich auf den Weg machen geht es erst in den darauffolgenden Jahren, also nichts muss überstürzt werden.

Ich habe zwar eine Vision wohin, jedoch keine Ahnung wie, also der Weg ist einfach völlig im Dunkeln, nur eben: DASS etwas passieren wird. Ein Durchbruch war für mich, dass es keinen falschen Weg gibt, dass jede Entscheidung für den Moment die Richtige ist. Es befreit ungemein, wenn man sich klar darüber wird, dass eine Kurskorrektur jederzeit möglich ist. Erst daraus entsteht die Freiheit zu handeln und sich dem Prozeß hinzugeben.

Und so gestalte ich in kleinen Schritten meinen Arbeits- und Lebensplatz. Denke darüber nach, was ich in meinem Leben haben möchte und was nicht. Alles braucht seine Zeit zum Wachsen, und günstige Bedingungen kann man selbst (er)schaffen. Womit wir wieder bei der Natur angekommen sind. Deshalb gibts jetzt noch ein Foto meiner Paprikapflänzchen

Habt einen wunderbaren Wochenteiler ❤ und das nächste Mal gehts hier wieder ein wenig leichter ab. Im Moment haben wir aber noch den Skorpion-Mond. Kann man da anders, als seelisch Tiefsee zu tauchen? 😉 Und zum Wiederauftauchen einen wunderbaren Song, der Euch den ganzen Tag einen Ohrwurm beschert – versprochen:

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